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Hunde im Käfig

Eine Gefahr für Tiere und Menschen

11.2.2020

Ein Bericht von VIER PFOTEN über den Hunde- und Katzenfleischhandel in den südostasiatischen Ländern: Vietnam, Kambodscha und Indonesien sowie Empfehlungen zur Beendigung des Handels

Dieser Bericht bietet einen Einblick in den Hunde- und Katzenfleischhandel in Südostasien mit Schwerpunkt Kambodscha, Vietnam und Indonesien. Es ist unmöglich die genaue Zahl der betroffenen Tiere zu beziffern, da der Handel häufig illegal und nicht reguliert ausgeübt wird. Gewiss ist nur, dass sie beinahe jede Vorstellungskraft übersteigt. Alleine in Kambodscha, sind jährlich über 3 Millionen Hunde betroffen, in Indonesien etwa 1 Million Hunde und in Vietnam über 5 Millionen Hunde und 1 Million Katzen. Alle Bereiche dieses Handels, vom Einfangen über den Transport bis hin zum Schlachten, sindvon untragbarer Grausamkeit und Leid geprägt, was ihn zueinem aktuell am dringlichsten Problem in Bezug auf Haustiere macht. 

Abgesehen von den offensichtlichen Verstößen gegen denTierschutz stellt der Handel auch ein beträchtliches Risiko für die öffentliche Gesundheit dar. Es gibt einen unbestreitbaren Zusammenhang zwischen dem Hundefleischhandel und Tollwut, und der Handel ist einfach nicht mit regionalen und globalen Strategien zur Ausrottung der Tollwut vereinbar. In vielen Fällen stellt der Handel mit und das Schlachten von Hunden und Katzen fürden menschlichen Verzehr eine Verletzung der bestehenden Landesgesetzgebung zur Bekämpfung und Prävention von Krankheiten dar und fördert weiteregesetzeswidrige Handlungen, wie z. B. den Diebstahl von Haustieren, was in der Region ein wachsendesgesellschaftliches Problem ist.


Lesen Sie den ganzen Bericht hier:

Empfehlungen von VIER PFOTEN

Aufgrund unserer umfangreichen Recherchen, Ermittlungen und Erfahrungen vor Ort liegen die folgenden Maßnahmen vor und ermutigen die Regierungen von Indonesien, Kambodscha und Vietnam dazu, diese in Zusammenarbeit mit lokalen Tierschutzorganisationen und internationalen NGOs, wie z. B. VIER PFOTEN, umzusetzen.

  • Die Einleitung konkreter Maßnahmen mit einem eindeutig definierten Datum für die Umsetzung, um der Gesellschaft die Ablehnung der Regierung gegenüber dem Hunde- und Katzenfleischhandel aufgrund der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit, des Tierschutzes, der wirtschaftlichen Stabilität und des internationalen Rufs zu verdeutlichen.
  • Die Erlassung strenger und aussagekräftiger Verordnungen zur Abschreckung vor dem Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch.
  • Die darstellende Zusammenfassung und Aktualisierung bestehender Gesetze und Vorschriften in Bezug auf den Hunde- und Katzenfleischhandel und die Stärkung ihrer Durchsetzung.
  • Die Stilllegung illegaler Hunde- und Katzenfleischbetriebe, um die Ablehnung der Regierung zu verdeutlichen.
  • Die Entwicklung von Handlungsplänen in Zusammenarbeit mit den wichtigsten Interessengruppen, um die angemessene Pflege beschlagnahmter Katzen und Hunde nach der Schließung illegaler Einrichtungen nach der Phase der Verankerung der Gesetze in der Gesellschaft sicherzustellen.
  • Die Ermutigung derjenigen, die am Handel beteiligt sind, sich freiwillig andere Einkommensquellen zu suchen, und das Anbieten von Anreizen für die Vereinfachung dieser Umstellung.
  • Die Verschärfung der Grenzkontrollen und die Durchsetzung bestehender Gesetze für den grenzüberschreitenden Transport, einschließlich der Bereitstellung von Einrichtungen für die Beschlagnahmung und Unterbringung von Tieren.
  • Der Aufbau einer landesweiten tierärztlichen Versorgung, um gezielte humane Strategien für das Management von Streunerpopulationen zu fördern, einschließlich der Schaffung von Anreizen für die Sterilisation und Impfung von Hunden und Katzen.
  • Die Förderung einer verantwortungsvollen Haustierhaltung und die Abschreckung vor dem Verkauf von Haustieren an Händler.
  • Die Verschärfung der Strafen für Haustierdiebstahl und die damit verbundene Gewalt gegenüber Haustierbesitzern.

Weitere detaillierte und spezifische Empfehlungen  sind im Bericht zu finden.

Katzen im Käfig

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um den Hunde- und Katzenfleischhandel in Südostasien zu beenden.

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